Nachdem wir das Geheimnis um unseren P-Wurf gelüftet haben, biegen wir nun so langsam auf die Zielgerade ein. Wir stehen aktuell genau zwei Wochen vor der Geburt und hier dreht sich im Moment alles um das Thema „Nestbau“. Das Welpenzimmer wird fleissig eingerichtet und die Wurfbox steht bereit, damit Baila sich schon jetzt in aller Ruhe an ihr neues Reich gewöhnen kann. Und wer weiss, vielleicht spüren die beiden werdenden Mamas ja die gemeinsame Energie?
Unsere Tochter hat nämlich fast zeitgleich ihren Geburtstermin. Während wir bei Baila auf eine ganze Rasselbande hoffen, wissen wir beim neuen Enkelkind zumindest schon sicher: Da bleibt die Wurfgrösse überschaubar bei eins. Der September wird bei uns auf jeden Fall das absolute Baby-Grossereignis und wir werden einfach im Doppelpack Grosseltern – einmal für zwei Beine, einmal für vier Pfoten.
Wie ihr auf dem Foto sehen könnt, nimmt Baila ihr neues Reich schon wunderbar an. Es ist ein wunderschönes Gefühl zu sehen, wie sie entspannt in ihrer Wurfbox sitzt und sich sichtlich wohlfühlt – die perfekte Inspiration für das nächste Nestbau-Projekt in der Familie.
Alles auf Anfang – Voller Fokus auf Baila
Für mich hat vor Kurzem ein ganz neuer Lebensabschnitt begonnen: Vor einer Woche habe ich meine berufliche Selbstständigkeit aufgegeben. Bis ich im Januar wieder in den Beruf starte, gönne ich mir eine viermonatige Auszeit. Das ist eine bewusste Entscheidung – voll und ganz für Baila, um jede Sekunde für sie da zu sein, und natürlich auch für mich selbst. Damit geht ein so unendlich lange ersehnter Wunsch von einem eigenen Wurf endlich in Erfüllung. Es ist ein magisches Gefühl.
Tatsächlich erinnert mich die jetzige Phase total an die Zeit vor 35 Jahren, als ich mich auf die Geburt meines ersten Kindes vorbereitet habe. Der Kreis schliesst sich gerade auf eine absolut magische Weise. Es ist die gleiche Mischung aus tiefer Vorfreude, ein bisschen Nervosität und dem Drang, alles perfekt vorzubereiten. Eigentlich ist alles erledigt – aber man fragt sich ständig: Was könnte ich wohl noch tun?
Wie geht es der werdenden Mama?
Baila geht es zurzeit zum Glück sehr gut. Ihr Bäuchlein wächst von Tag zu Tag unübersehbar. Spazierengehen mag sie nach wie vor sehr gerne, allerdings im gemütlichen Wohlfühltempo. Ihr Spieltrieb hat sich erst einmal komplett verabschiedet. Aus reiner Vernunft haben wir deshalb auch das Hoopers-Training Ende August eingestellt – Baila schont sich jetzt einfach für die anstrengende Zeit, die vor ihr liegt.
Wenn nur dieser ewige Hunger nicht wäre. Gefühlt dreht sich ihre Gedankenwelt aktuell primär um die nächste Mahlzeit, schliesslich will die süsse Fracht im Bauch ja auch ordentlich versorgt werden. Was uns auch auffällt: Baila wird jetzt richtig zur Löwenmama. Sie mag es im Moment überhaupt nicht mehr, wenn andere Hunde an ihr schnuppern wollen. Sie zieht da ganz klare Grenzen und schützt ihr wertvolles Geheimnis im Bauch.
Zu guter Letzt: Eine kleine Herzensbitte an euch
Wir wissen, dass ihr alle genauso mitfiebert wie wir und am liebsten sofort Bescheid wissen wollt. Aber wir möchten euch um ein bisschen Verständnis bitten: Nachfragen wie „Sind sie schon da?“ machen uns in der heissen Phase eher nervös und setzen uns unter Druck.
Dies ist deshalb auch der ganz bewusst letzte Blogbeitrag von uns vor der Geburt. Ab jetzt bleibt es hier erst einmal still, damit wir die nötige Ruhe für das grosse Ereignis (hoch 2) haben. Sobald die Welpen gesund und munter auf der Welt sind und alles gut gelaufen ist, werden wir uns mit dem nächsten Update ganz von alleine bei euch melden. Versprochen. 🤝
Bitte gebt uns die Zeit, die ersten Stunden mit Baila und ihren Babys voll und ganz und in aller Ruhe zu geniessen.
Bis dahin: Drückt uns, Baila und natürlich unserer Tochter für die letzten zwei Wochen im Hintergrund fest die Daumen.
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