Züchtergedanken: Planung für den Herbst 2026

Veröffentlicht am 10. April 2026 um 18:45

Bei den Portis von Abinchova ist es aktuell noch ganz ruhig im Wurflager – und das wird auch noch eine Weile so bleiben. Doch auch wenn unser nächster Wurf erst für den Herbst 2026 geplant ist, laufen die Vorbereitungen in meinem Kopf bereits auf Hochtouren.

Ich habe die ruhigen Ostertage genutzt, um intensiv zu studieren und mir erste tiefgreifende Überlegungen zu machen: Wie kann ich meine zukünftigen Welpen in ihren ersten neun Wochen bei mir optimal fördern? Was braucht ein kleiner Portugiesischer Wasserhund wirklich, um als starker, gelassener und fröhlicher Begleiter in sein späteres Leben zu starten? Für mich ist klar: Ein gutes 9-Wochen-Programm ist das Fundament, und die Planung dafür beginnt genau jetzt.

Ein Blick in die Zukunft: Das 9-Wochen-Konzept
Ich mache mir viele Gedanken darüber, wie ich die Zeit von der Geburt bis zum Auszug gestalten will. Es geht mir nicht um ein starres „Training“, sondern um eine spielerische Basis:

  • Die Welt unter den Pfoten: Ich plane bereits, welche verschiedenen Untergründe – von weichem Moos bis zum knisternden Tunnel – ich im Welpengarten integrieren werde.
  • Mutproben für kleine Kapitäne: Wie baue ich Abenteuerspielplätze, die Selbstvertrauen schenken? Wackelbretter und kleine Hürden sind fest in meinem Konzept verankert.

Typisch Porti: Wellness von der ersten Locke an
Ein besonderes Augenmerk in meinen Überlegungen liegt auf der rassenspezifischen Pflege. Ein Porti muss von klein auf lernen, dass Bürsten und die Schermaschine zum Leben dazu gehören. Mein Ziel ist es, die Welpen so vorzubereiten, dass sie später entspannt beim Coiffeur stehen:

  • Das Summen der Freiheit: Die Schermaschine soll erst mal nur ein vertrautes Hintergrundgeräusch sein.
  • Tisch-Training: Ganz sanft möchte ich das Stillstehen auf dem Trimmtisch als positive „Quality Time“ etablieren.
  • Bürsten-Massage: Die erste weiche Bürste soll sich wie eine Wellness-Einheit anfühlen, damit die Fellpflege später zum entspannten Alltag gehört.

Da ich noch viel Zeit für die Feinabstimmung meines Konzepts habe, möchte ich von euch lernen. An alle, die schon einen Hund (vielleicht sogar einen Porti) bei sich aufgenommen haben:

Was habt ihr in den ersten Wochen bei eurem Welpen vermisst?
Gibt es Dinge, bei denen ihr im Nachhinein sagt: „Hätte er das mal schon beim Züchter kennengelernt!“?

  • War es die Gelassenheit bei Alltagsgeräuschen?
  • Das entspannte Warten beim Tierarzt oder das Stillhalten beim Pfotenputzen?
  • Oder das Wissen, dass die Schere am Fell nichts Schlimmes ist?

Ich freue mich über eure Anregungen, damit ich mein Programm perfekt auf die Bedürfnisse der kommenden Abinchova-Sprösslinge abstimmen kann.

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